Chinesische vs. westliche Beauty Standards – Schönheitsideale im Vergleich

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters: An diesem Sprichwort ist etwas Wahres dran. Schönheitsideale verschiedener Regionen der Erde unterscheiden sich im Detail. Im Vergleich „Chinesische vs. westliche Beauty Standards“ zeigen sich Merkmale, die im jeweils anderen Land kaum Bedeutung haben, im eigenen Land jedoch angestrebt werden.

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Weiße Haut und gebräunter Teint

Nicht umsonst ziehen Geishas die Blicke auf sich und gelten in China als Perfektion in Frau. Das asiatische Schönheitsideal gibt makellose, milchweiße Haut vor. Chinesen greifen auf verschiedenartige Methoden zurück, um dieses Ideal zu erreichen. Es gibt diverse Möglichkeiten, etwa die sogenannten „Facekinis“ – Gesichtsmasken aus Gummi, die vor Sonnen schützen sollen und beispielsweise an Stränden verkauft werden. Im Sommer laufen Chinesen gerne mit Sonnenschirm umher. Zudem finden Bleichcremes Anklang in der chinesischen Bevölkerung, vor allem Frauen greifen auf solche Schönheitsmittel zurück. Laut „Chinesische vs. westliche Beauty Standards“ sieht das westliche Schönheitsideal anders aus – hier ist Bräune angesagt. Wenn Sie nicht von Natur aus mit diesem Teint gesegnet sind, können Sie verschiedene Wege ausprobieren. Im Solarium bekommen Sie innerhalb weniger Wochen ein wenig Bräune. Lassen Sie sich bezüglich Ihres Hauttyps und der Stärke der Sonnenbank beraten. Alternativ verwenden Sie Bräunungscreme, zum Beispiel aus der Drogerie. Der einfachste Weg ist ein maßvolles, gesundes Sonnenbad.

Augen als Schönheitsmerkmal

Augen gelten als Spiegel der Seele, denn Sie können in ihnen die Stimmung Ihres Gegenübers ablesen. Die Formgebung der Augen bestimmt, ob Sie für chinesische vs. westliche Beauty Standards attraktiv erscheinen. Chinesen finden große, beinah runde Augen sehr attraktiv. Aus diesem Grund haben Manga-Figuren ihre unnatürlich großen Augen – Fans mögen es. Frauen lassen sich operieren, um dem Vorbild zu entsprechen. Zudem streben Asiaten eine Lidfalte an – sie ist den Menschen in westlichen Ländern angeboren. Große Augen wirken jung und jugendlich, niedlich und freundlich; ein äußerlicher Jungbrunnen in östlichen Regionen. Im Westen sollte die Lidspalte zwar nicht fehlen, allerdings mögen die Menschen eher mandelförmige Augen. Die meisten Menschen erinnert die Augenform an Katzenaugen und werden als anziehend empfunden. Es gibt Möglichkeiten, die Augen optisch mit Make up in Form zu bringen. Wenn Sie etwas Geschick im Umgang mit Make up beweisen, können Sie sogar optisch die Form der Nase ändern.

Die Nase – favorisierten Formen in Ost und West

Was im Westen normal ist, gilt im Osten als erstrebenswert – die „lange“ Nase. Chinesen haben für gewöhnlich eine flache, leicht breite Nase. Gewünscht ist ein markantes Profil mit langem, geradem Nasenrücken. Der Westen spezialisiert sein Idealbild des Riechorgans. Eine gleichmäßig schlanke Nase ist ideal. Von der Seite gesehen sollte der Nasenrücken gerade oder leicht konkav sein. Viele Menschen sprechen von der „Stupsnase“ – eine konkave Nase mit leicht gerundeter Spitze. Überhaupt sollte die Nasenspitze weder nach unten noch nach oben zeigen. Eine im Bestfall horizontale Nasenscheidewand liegt zwischen den nicht zu breiten Nasenflügeln.

Die Gesichstform – Ideale in Asien und im Westen

Chinesische vs. westliche Beauty Standards – kaum ein anderes Merkmal ist so ausschlaggebend wie die Gesichtsform. Asiatische Zeitschriften, Plakate und andere Medien zeigen Models mit dem sogenannten „V-Gesicht“. Der Kopf beginnt mit breiter Stirn und verjüngt sich zum Kinn. Die Spitze Form lässt an ein V erinnern. Im Westen ist das „perfekte“ Gesicht oval. Ähnlich wie bei der V-Form beginnt das Gesicht mit breiterer Stirn und verjüngt sich leicht nach unten. Im Gegensatz zum asiatischen Schönheitsideal muss beim westlichen Standard das Kinn nicht spitz zulaufen, es reicht Stirn- und Kinnpartie im Gesamtbild eine ovale Form aufweisen. Außer bei der Gesichtsform gibt es in beiden Teilen der Erde Vorstellungen davon, wie ein schöner Körper aussehen sollte.

Chinesische vs. westliche Beauty Standards – schmale Figur vs. Kurven

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Schmale Figur, vielleicht mit etwas Taille, so sieht das Schönheitsideal der chinesischen Beauty Standards aus. Sie finden in Magazinen vorwiegend Frauen mit zierlicher Figur, die nicht von ungefähr. Genetische Faktoren und gesunde Ernährung sind an der schlanken Erscheinung asiatischer Frauen beteiligt. Schlanke Körper gelten auch im Westen als schön. Gleichzeitig sind Kurven an den richtigen Stellen gern gesehen. Die „richtigen Stellen“ sind Busen, Po und Hüfte und eine schmale Körpermitte. Frauen mit der berühmten Sanduhrenfigur haben etwa gleich breite Schultern und Hüften und eine schmalere Taille. Mit Sport und ausgewogener Ernährung können viele Frauen die Figur erreichen. Zur Körperform müssen auch die Brüste der Frau passen. Die Ansichten in chinesischen und westlichen Ländern gehen auch bei diesem Aspekt auseinander.

Der weibliche Busen – von klein bis groß

Zu schlanken Körpern gehört ein kleiner Busen, um ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten, zumindest, wenn es um chinesische vs. westliche Beauty Standards geht. Chinesen bevorzugen eine kleine Oberweite, nicht einmal eine Hand voll, A-Körbchen sind im Osten beliebt. Die Größe der Oberweite ist für die Attraktivität im Westen weniger ausschlaggebend, aber unter den Beauty Standards gibt es trotzdem gewisse Vorzüge. Als ideal gilt die Brust, wenn sie in eine hohle Hand passt – es darf auch etwas mehr sein. Die meisten Frauen erfüllen dieses Kriterium mit ihrem B- und C-Körbchen. Ab und zu finden große und sehr große Brüsten Anklang, D-Körbchen und größer. Die Form des Busens spielt nur eine untergeordnete Rolle. Verändern können Sie Ihr Erscheinungsbild mit Körperschmuck zwar nicht, in einigen Gegenden werden Tattoos und Piercings allerdings als Accessoire getragen.

Metallstecker und Farbe unter der Haut – Ansichten im Osten und im Westen

In der Gesellschaft gehören Tattoos und Piercings zum normalen Straßenbild und finden sich in allen Gesellschaftsschichten. Zu chinesischen Beauty Standards zählen die Modifikationen jedoch nicht. Menschen östlicher Ländern bevorzugen ihren Körper diesbezüglich unverändert. In der westlichen Welt schmücken sich Menschen aus ästhetischen und persönlichen Gründen gerne mit Piercings und Tattoos.

Chinesische vs. westliche Beauty Standards – es gibt große Unterschiede

Wenn Sie Chinesische vs. westliche Beauty Standards miteinander vergleichen, werden Sie Differenzen feststellen. In einigen Aspekten spiegelt sich folgender Spruch wider: „Man möchte, was man selbst nicht hat“, etwa die begehrten Augenformen in Ost und West. Unabhängig davon, ob Sie in die Schönheitsideale passen – Sie sind gut, genau so wie sie sind. Außerdem besitzt fast jeder Mensch mindestens eines der Beauty Standards von Natur aus.

 

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